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Stressmanagement Part II

Guten Abend, Welt.

Ich bin jetzt drei Jahre selbstständig. Mein Jahresumsatz wächst stätig. Meine Anzahl an Solo-, Band- und Aushilfs-Gigs steigen.

Mein wertvollstes Gut allerdings sinkt: Zeit. Ich bin nichts Besonderes. Jeder Mensch muss Beruf, Hobby, Familie und Beziehung (die Hoffnung bleibt…) irgendwie unterbringen. Aber das hier ist nunmal mein Blog und es beschäftigt mich gerade. Also whatever… Ich stelle momentan fest, dass mir Zeit fehlt. By the way: Paradoxer weise ist mir langweilig, wenn ich mir dann mal „frei“ nehme. Weird.

Ich habe außerdem in kürzlich meine Menge an Schülern reduziert und werde Ende des Jahres komplett mit dem Unterrichten aufhören, um Platz zu schaffen. Andererseits nehme ich seit kurzem selbst Unterricht in Anspruch. Das raubt Zeit.

Gelegentlich kommt einfach so ein kleines Down, das jeder mal hat. Man denkt, dass einem alles etwas zu Kopf steigt. Wenn man dann darüber schreibt, geht es einem übrigens besser! Danke an mich.
Während ich diesen Artikel allmählich zum Ende bringe, wird mir wieder klar, dass ich mir den Druck oft selbst mache. Vielleicht sollte man einfach nach Dingen suchen, die einem das Leben bereichern und daran Kraft tanken. Heute zum Beispiel hat mir eine attraktive Dame ein Candle-Light-Dinner bei McDonalds vorgeschlagen. Das geht in die richtige Richtung.

Gute Nacht,

T.

Stressmanagement

Hi,

heute frei, yeah. Ich habe ein hartes aber dafür unglaublich produktives Wochenende hinter mir.

Freitag hatte ich zwei Auftritte. Der erste war in Münster in einer privaten Zahnarztpraxis. Die hatten Jubiläum. Ich war dort mit DualChor. Ein Duo, in dem ich spiele. Der zweite Auftritt war eine Joe Cocker Tribute Show auf dem Stadtfest in Rheine. Glücklicherweise liegen Münster und Rheine nicht weit auseinander. Trotzdessen war mein Zeitplan strammer als sonst. Das lag an verschiedensten Gründen, war aber letztlich unvermeidbar.
Samstag und Sonntag war Probephase mit der Schlosstheater Band angesetzt. Die Sheets dafür habe ich Dienstag empfangen, hatte allerdings von Mittwoch bis Samstag keine Zeit mich vorzubereiten.

Ich wusste, dass sowohl mein Puffer zwischen den Gigs am Freitag knapp war als auch, dass ich keine Zeit hatte meine Probephase vorzubereiten. Und das hat mich ungemein gestresst.

Der Umgang mit Stress ist eine Sache, die ich noch lernen muss. Und ich bin in den letzten drei Jahren schon um einiges besser geworden. Stress ist ungesund, nervig und kann vieles kaputt machen.
Anfang des Jahres hatte ich so viel um die Ohren, dass der Tag kam, an dem ich keine Lust hatte Gitarre zu spielen. Das kommt sonst nie vor. Ich musste die Handbremse bis zum Anschlag ziehen und bin drei Wochen weggefolgen. Ohne Gitarre. Anschließen war mein Stressometer wieder auf Null und ich konnte wieder etwas leisten.
Eines meiner Priviligien ist, dass sich mein Job nicht nach Job anfühlt. Damit das so blebt, muss ich mit Stress umgehen können.

Back to Topic: Das, was ich mir vor meinem letzten Wochenende also so stressig augemalt habe, verlief entgegen meiner Erwartung überraschend reibungslos. Und mir fiel letztlich auf, dass der ganze Stress der in mir existierte gar nicht von außen kam, sondern von innen. Ich war der, der mich selbst gestresst hat und das ohne rationalen Grund.
Der beste Tipp, den ich erst vor kurzer Zeit von einem guten Freund bekommen habe ist: „Stressmanagement beginnt damit, sich nicht stressen zu lassen.“

Lasst euch von eurer Mondaymood nich stressen.

T.

Was mach ich, wenn ich nicht auf der Bühne stehe?

Guten Morgen.

Es ist genau 4.50 und ich bin noch wach. Ich kam vor einigen Stunden von einem Auftritt nach hause und habe noch etwas Gitarre gespielt. Es kommt nicht allzu selten vor, dass ich mich nach einem Auftritt mit Gitarre in der Hand zuhause auf meiner Couch in den Schlaf spiele. Heute nicht. Ich kann nicht schlafen. In der Hoffnung, dass mein eigener Blog-Artikel mich zum schlafen bringt, dürft ihr euch den jetzt auch gönnen. Viel Spaß.

Ein guter Freund von mir (der auch Künstler von Beruf ist) sagt immer: „Thommy, du brauchst Struktur in deinem Leben.“ Die kommt und geht mal. Jeder, der selbestständig ist, weiß, wie schwierig es ist Privatleben und Beruf unter einen Hut zu bringen. Als jemand der dazu einen kreativen Job ausübt ist es glaub ich noch schwieriger. Vielleicht auch nicht, ich hab den Vergleich nicht.

Egal. Also die Wochenenden sind eigentlich immer voll. Januar bis April ist allerdings die „tote Jahreszeit“. Kommendes Jahr bin ich jedoch für Februar bis April gut vorgesorgt, wie in meinem Tourplan zu sehen ist. Der Rest sieht auch schon gut aus (wie ihr bald auch erfahren werdet).

In der Woche passieren Sachen wie Proben vorbereiten, üben, Proben, üben, Booking, Studio, üben, unterrichten und üben. Wenn die Zeit es erlaubt, vielleicht noch etwas Haushalt. Alle paar Wochen betrink ich mich mal.
Bis auf Termine wie Unterricht oder Proben kann ich mir den Rest eigentlich selber einteilen. Wenn ich also mal ne Pause brauche, kann ich mir die gönnen.

Die erste Form von Struktur die sich langsam aber sicher bei mir einschleicht, dass ich einen Tag frei in der Woche habe. Ein guter Freund von mir, der schon Jahre lang Berufsmusiker ist hat mir den Tip gegeben, für einen Tag keine Termine anzunehmen oder zu vereinbaren.
Das klingt tatsächlich leichter als es ist.
Ich bin seit drei Jahren beruflich Musik und musste lernen mir meine Arbeit selbst einzuteilen. Ich muss nur noch lernen mir die Freizeit selber einzuteilen.

Ich werde glaub ich müde. Gut. Ich leg mich jetzt wieder hin. Mein freier Tag ist übrigens heute! Plan für heute ist aktives nicht Game of Thrones gucken.

T.

Danke

Lieber Leser,

die letzten Tage haben mich überraschend viele Leute auf diesen Blog angesprochen. Wenn ich ‚überraschend‘ benutze, meine ich damit mein Staunen darüber, dass jemand diese Texte liest. Jedoch freut es mich überaus. Danke dafür.

Es ist 23.33 Uhr, ich komme von einem Gig. Es gibt verschiedene Arten von Gigs. Heute war einer jener, die ein guter Freund von mir GBG nennt: General Business Gigs. In anderen Worten: Man macht es mehr oder weniger des Geldes wegen. Das ist sehr schade und kommt glücklicherweise nicht oft vor.

Wenn ich „normalen“ Leuten verrate, dass ich beruflich Gitarre spiele, werde ich den Großteil der Fälle erstmal schräg betrachtet und in eine Schublade gepackt. Was folgt ist nach ein paar dieser Erfahrungen tatsächlich sehr berechenbar: Der Gegenüber guckt einen kurz verstört an. Das ist lustig, weil man das Gehirn des Gegenübers hart arbeiten sieht. Danach folgt die ehrlich gesagt enttäuschende Frage: „Kann man davon leben?“
Interessante Fragestellung. Ich hab mir noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht, welche Antwort sich die Leute erhoffen, geschweige denn, was sie eigentlich mit der Frage meinen. Vielleicht ist sie aufs reine Finanzielle bezogen, ich bin mir allerdings nicht sicher (Notiz an mich: Das nächste mal nachfragen!).
Anfangs bejahte ich diese Frage einfach ohne groß zu kommentieren. Mitlerweile habe ich mir ein paar Antworten zurecht gelegt. Mal erwiedere ich, dass ich nebenbei noch Pornofilme drehe. Anderemale entgegne ich trocken, ich sei noch Hobbygynäkologe. Damit fahre ich soweit ganz gut.
Leute lernen in der Regel keine Berufsmusiker kennen. Dewswegen ist es für sie schwer zu verstehen, wie der Tag eines Musikers abläuft. Vielleicht schreib ich mal einen Artikel darüber.

Back to Topic: Mein ‚GBG‘ ist relativ schmerzlos verlaufen. Mein persönliches Ziel ist es, weniger ‚GBG‘ zu machen, was nächstes Jahr auf jeden Fall passieren wird. Und selbst wenn nicht: Ich hab nach wie vor das große Privileg von der Musik leben (was auch immer das heißen mag) zu können und das ist letztlich was Gutes. Auch dafür bin ich dankbar.

Gestern allerdings hatte ich einen unglaublich schönen Auftritt. Ich war ich mit der Schlosstheater Band auf der Innung der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe unterwegs. Geiler Job. Alles hat gepasst. Die Moderation war lustig, wir haben geile Musik gespielt, die Leute waren glücklich und der Groove war stark zu fühlen.
Ich bin anschließend nach Hause gefahren und hab mich ins Bett gelegt um den Tag Revue passieren zu lassen. Und obwohl ich aufgrund meiner Erkältung beschissen geschlafen habe und eigentlich für die Gig nicht wirklich fit war, lief alles so gut wie reibungslos.
Meine Erkältung legt sich langsam übrigens. Das ist ein befriedigendes Gefühl.

Um die obigen Themen zu bündeln und zu einem guten Schlusswort zu kommen: Die obigen Themen haben nichts miteinander zu tun und mir fällt kein guter Schlusssatz ein.

T.

Nicht-Blog

Hi.

Tatsächlich würde ich in diesem Moment wahrscheinlich in ein Tagebuch schreiben, wenn ich keine Website hätte, auf der ich meine Gehirngeburten in Stein meißeln könnte. Vielleicht säße ich auch beim Therapeuten. Das darf der Leser entscheiden. Der Punkt ist, dass es für mich was sehr meditatives hat und das find ich schön. Der Name ‚Nicht-Blog‘ hat im Übrigen keinen tieferen Sinn, außer dass ich in meinem tiefsten Inneren davor flüchte, ein Mainstream blogger zu werden*.

Es ist jetzt 00.41 Uhr und ich kam gerade von meinem Konzert mit den Jazz-Entertainern (ja, ich habe das Wort im letzten Artikel als eins geschrieben. Im nächsten Artikel wird es dann getrennt und ohne Bindestrich auftauchen) nach Hause. Ich durfte mein neues Pedalboard (siehe letzter Beitrag für weitere unnütze Information) entjungfern und hatte sehr viel Spaß bei meinem Stepptanz.

Morgen ist Aufbau, Soundcheck und Generalprobe im Schützenhof Paderborn. Dort wird Samstag die Innung der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe stattfinden. Ich werde dort mit der Schlosstheater Band spielen. Wer diese Band ist erklär ich bald. Jetzt werde ich meine letzte Zigarette vor dem Weg ins Träumeland genießen und morgen gehts weiter.

Tschö.

T.

*Notiz an mich: zu spät.

Pimp my Guitar

Hi.

Mein heutiger Tag begann mit Fieber. Heute morgen um 4 oder so. Mir ging es dreckig und ich fühlte mich leicht tot. Mein erster Gedanke war: „Scheiße, du hast heute ne wichtige Probe und musst morgen, Samstag, Sonntag und Montag spielen.“
Ich bin seit drei Jahren Berufsmusiker und habe bisher lediglich einen Auftritt abgesagt, weil ich nach einem Autounfall im Krankenhaus lag, sonst noch nie.
Ich hatte gerade ein paar Medikamente zu mir genommen und überlegt ob ich die Probe und den morgigen Auftritt vielleicht absagen sollte. Dann bin ich eingeschlafen.
Als ich aufwachte fühlte ich mich überraschend weniger tot. Lucky me!

Ich raffte mich auf, gab mir etwas Zeit wach zu werden und fuhr nach Bielefeld zu meinem GuitarTech Ted Moews von Pimp my Guitar, der mir mein neues Pedalboard basteln sollte. Ted ist ein kranker Professor und weiß alles über Gitarren (Eigentlich weiß er alles. Hätten Google und Wikipedia ein Kind gezeugt, hätte man es auf den Namen Ted Moews getauft.)
Ich unterhalte mich sehr gerne mit Ted, auch wenn 90% unserer Gespräche keinerlei Sinn ergeben. Trotzdessen sind wir zum Schluss beide immer zufrieden, glaub ich. Außerdem baut Ted mit seinem Team die geilsten Gitarren und Amps die ich kenne.
In naher Zukunft werde ich mehr mit PmG zusammenarbeiten (dazu bald mehr). Neue Erfahrung, booyaa.

Als das Board fertig war, fuhr ich zurück nach Paderborn um dort mit einer Band zu proben, mit der ich Samstag einen Moderator begleiten werde. Noch ne neue Erfahrung.

Ich muss gerade voller Vorfreude an nächstes Jahr denken, weil sich beruflich wieder viel Neues ergeben wird. Ich versuche mich konstant ausserhalb meiner Komfortzone zu bewegen, um weiter zu kommen. Das ist ein tolles Gefühl, und ich kann es nur jedem empfehlen!

Gute Nacht.

T.

Guten Morgen

Alles vor 15 Uhr ist für mich früh.

Ich bin gerade aufgestanden, jetzt ist es 12.37 Uhr. Um 13 Uhr bin ich zu Mittag mit einer Sängerin für ein Projekt verabredet worauf ich mich sehr freue (dazu gleich mehr)! Die letzten zehn Minuten habe ich damit verbracht einige Termine für das kommende Jahr bekannt zugeben. Das mal so runter zu schreiben fühlt sich gut an, weil ich sehe, dass für nächstes Jahr gute Arbeit ansteht. Das gibt mir Kraft weiter zu machen. Was genau an besagten Terminen passieren wird, verrat ich noch nicht.

Termin mit der Sängerin vorbei. War gut. Am 21. Oktober 2017 spiele ich mit Steffi Garris & Band die Veranstaltung ‚Eat&Swing‘ im Landgasthof Kaiser in Leiberg bei Wünnenberg.
Später steht noch ne Probe für kommenden Donnerstag, den 31. August an. Da spiele ich mit Lothar Pohlschmidts ‚Jazz Entertainer‘ im Jazzclub Paderborn.

Viel Arbeit momentan. Das ist cool. Weniger cool ist, dass ich ne krasse Erkältung hab und es sich anfühlt, als stünden meine Nebenhölen kurz vor einer Explosion (jemand Tips?)… vielleicht aber auch nur ne Männergrippe, keine Ahnung.
Unterm Strich stelle ich immer mehr fest, dass ich lernen muss, Prioritäten zu setzen. Proben vorbereiten, Probetermine, Auftritte, Booking, Bürokram, Steuern, Leben, Familie, Freunde, krank feiern oder durchackern… Egal, ich werds überleben.

Mitlerweile ist es 14.50 Uhr und ich habe gerade meine Mittagsfütterung vollzogen, sitze jetzt noch mit Lappi im Restaurant und drücke mich davor, meine Wohnung zu putzen (Falls du das liest: Sorry Mama!). Gerade läuft Penny Lane von den Beatles. Geiler Song. Darf ich nächstes Jahr auch singen in einem Theater… dazu bald mehr.

T.

Vielleicht wird das ja ein Blog…

Guten Tag.

Als hätte die Nasendusche, die ich gerade benutzt habe eine Synapse beschädigt, dachte ich mir, dass diese Seite ja vielleicht ein Blog werden könnte. Wird sich zeigen, wie lang ich durchhalte.

Zum letzten Beitrag: Das „Album“ ist eingespielt, gemixt und gemastert. Und doof. Durch Plektrum- und Saitenwahl hatte ich einen unglaublich spitzen Sound. Das hab ich erst nachher festgestellt. Dazu waren meine spielerischen Fähigkeiten auch noch nicht dort, wo ich sie gern gehabt hätte. Sind sie eigentlich immer noch nicht.
Ich glaube, dass man als Künster nie zufrieden sein wird… andererseits darf man das wohl auch nicht. Sonst hört man auf besser zu werden. Ich unterhalte mich fast täglich mit Gitarren-Kollegen über meine und deren Baustellen bezüglich des Instruments… E-Gitarre, Akustik-Gitarre, Jazz, Fingerstyle, Rhythmus, Soloing…

Vor kurzem kam ich auf die Idee mir einen Übungsplan zu erstellen. War dann auch nicht so cool für mich. In letzter Zeit habe ich allerdings mehr denn je geübt und produktiver.
Ich hab für mich erkannt, dass es einfach zu viele Punkte in meinem Spiel gibt, in denen ich besser werden möchte. Deswegen arbeite ich einfach an jenen, auf die ich gerade Lust hab.

Zum Album: Ein Album wird auf jeden Fall bald* kommen. Ob Fingerstyle oder was ganz anderes oder ein kranker Shit aus allem wird, weiß ich selbst noch nicht. Ist find ich aber auch ok. Ich bin ja jung und so.

Für die Zukunft: Nächstes Jahr stehen unglaublich geile Projekte an. Ich musste und muss noch lernen, meine eigene Musik (,die offen gesagt noch mehr oder minder brotlos ist) und Covermusik (die ich genau so liebe und von der ich meinen Lebensunterhalt beziehe) zeitlich unter einen Hut zu bringen. Nicht easy. Seit ca. einem Jahr staubt ein mitgeschnittenes Konzert von mir auf meinem Rechner ein, aus dem ein Demovideo für Veranstalter werden soll. Wenn ich Zeit kaufen könnte, wär ich jetzt arm und unsterblich.

Ich werde morgen oder so Termine für nächstes Jahr auf meinen Tourplan packen.
So, es ist jetzt 18.45 Uhr und ich fahre jetzt zum fünften Gig in vier Tagen. Thug Life.

T.

 

*wann auch immer das sein mag

Hallo Welt!

So! Nach langem Warten ist meine Website auch mal halbwegs fertig gebastelt. Hier findet ihr Infos über mich, meine Musik, Termine und vielem mehr!

Bis dahin und überlebt den Montag!

Thommy