Stressmanagement

Hi,

heute frei, yeah. Ich habe ein hartes aber dafür unglaublich produktives Wochenende hinter mir.

Freitag hatte ich zwei Auftritte. Der erste war in Münster in einer privaten Zahnarztpraxis. Die hatten Jubiläum. Ich war dort mit DualChor. Ein Duo, in dem ich spiele. Der zweite Auftritt war eine Joe Cocker Tribute Show auf dem Stadtfest in Rheine. Glücklicherweise liegen Münster und Rheine nicht weit auseinander. Trotzdessen war mein Zeitplan strammer als sonst. Das lag an verschiedensten Gründen, war aber letztlich unvermeidbar.
Samstag und Sonntag war Probephase mit der Schlosstheater Band angesetzt. Die Sheets dafür habe ich Dienstag empfangen, hatte allerdings von Mittwoch bis Samstag keine Zeit mich vorzubereiten.

Ich wusste, dass sowohl mein Puffer zwischen den Gigs am Freitag knapp war als auch, dass ich keine Zeit hatte meine Probephase vorzubereiten. Und das hat mich ungemein gestresst.

Der Umgang mit Stress ist eine Sache, die ich noch lernen muss. Und ich bin in den letzten drei Jahren schon um einiges besser geworden. Stress ist ungesund, nervig und kann vieles kaputt machen.
Anfang des Jahres hatte ich so viel um die Ohren, dass der Tag kam, an dem ich keine Lust hatte Gitarre zu spielen. Das kommt sonst nie vor. Ich musste die Handbremse bis zum Anschlag ziehen und bin drei Wochen weggefolgen. Ohne Gitarre. Anschließen war mein Stressometer wieder auf Null und ich konnte wieder etwas leisten.
Eines meiner Priviligien ist, dass sich mein Job nicht nach Job anfühlt. Damit das so blebt, muss ich mit Stress umgehen können.

Back to Topic: Das, was ich mir vor meinem letzten Wochenende also so stressig augemalt habe, verlief entgegen meiner Erwartung überraschend reibungslos. Und mir fiel letztlich auf, dass der ganze Stress der in mir existierte gar nicht von außen kam, sondern von innen. Ich war der, der mich selbst gestresst hat und das ohne rationalen Grund.
Der beste Tipp, den ich erst vor kurzer Zeit von einem guten Freund bekommen habe ist: „Stressmanagement beginnt damit, sich nicht stressen zu lassen.“

Lasst euch von eurer Mondaymood nich stressen.

T.